Die Tradition unseres Vorgängerbootes

    unser Vorgängerboot: Schnellboot P6089 Reiher um 1967


    Informatives Kommandanten 
    Taufe: 07.05.1960
    Bauwerft: Lürssen
    Taufpatin: Frau Ingeborg Strobel (Ehefrau)
    Taufredner: KzS Strobel
    Indienststellung: 15.09.1960
    Kennung: P 6089
    Rufzeichen: DBTU
    Patenstadt:
    Außer Dienst: 21.09.1973
    Verbleib: Abgabe an Türkei, dort nicht wieder i.D.
    Klasse: 140-Jaguar
    Kptlt. Reimann, H. 09.60 - 03.64
    KKpt. Müller, E-G. 04.64 - 09.64
    OltzS von Wangenheim 10.64 - 06.65
    LtzS Deckert, W. 07.65 - 09.67
    Kptlt. Wiedmann 10.67 - 09.69
    LtzS Baumert 10.69 - 07.71
    Kptltl. Ahlf 08.71 - 10.71 (ab Wechsel Kdt. Wolf)
    Kptlt. Papendieck 11.71 - 09.72 (vorher Kdt. Wolf)
    Kptlt. Hagenauer 10.72 - 09.73
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    Tradition des Schnellbootes Reiher
    SM Torpedoboot S 59                   Kaiserliche Marine
    Stapellauf 09.12.1891 in Dienst am 29.05.1892, 152 Tonnen, Geschwindigkeit 20,2 Knoten, Besatzung 16 Mann, Bewaffnung 1x5cm, 3 Torpedorohre 35cm,am 14.9.1914 umbenannt T 59, Minensuchboot Verbleib: Am 25.06.1918 in der Ostsee nach Kollision auf Position 54''35'Nord/10''15'Ost gesunken. Nach Hebung Dienst in der Reichsmarine, außer Dienst am 26.10.1920    
    SM Torpedoboot S 59     Kaiserliche Marine
    Stapellauf 16.02.1916 in Dienst am 03.07.1916, 1170 Tonnen, Geschwindigkeit 35 Knoten, Besatzung 85 Mann, Bewaffnung : 3x8,8cm (später 3x10,5cm), 6 Torpedorohre 50cm, 24 Minen, Verbleib: Am 11.11.1916 im Finnenbusen auf Mine gelaufen, durch alliierte Bomber versenkt. und auf Position 59''21'Nord/22''45'Ost gesunken.    
    Schnellboot S 59     Kriegsmarine
    Stapellauf 1940 in Dienst am 27.11.1940, 102 Tonnen, Geschwindigkeit 39 Knoten, Besatzung 24 Mann, Bewaffnung 1x2cm, 2 Torpedorohre 53,3cm, 8 MG´s. Verbleib: Bei Einsatz im Mittelmeer durch Fliegerbomben bei Porto Empedolce am 6.7.1943 auf Position 37'17'Nord/13''32'Ost gesunken.

    Immer in der 3. SFltl. 1940 Nordsee/Kanal; am 23./24.12. zusammen mit S 54, S 56, S 57 und S 58 Angriff auf brit. Schiffe in der Themsemündung; versenkt den niederl. Frachter Stad Maastricht (6552 BRT). Im Sommer 1941 in der Ostsee; versenkt am 22.6.41 zusammen mit S 60 den lett. Dampfer Gaisma (3077 BRT), torpediert am 26./27.6.1941 zusammen mit S 31 den sowj. Zerstörer Storoshevoj und zusammen mit S 60 das sowj. Unterseeboot S-10, versenkt am 28.7. zusammen mit S 54, S 55, S 57 und S 58 den sowj. Eisbrecher Lachplesis im Artilleriegefecht. Ab Frühjahr 1942 im Mittelmeer; am 14.6.42 zusammen mit S 54, S 55, S 56, S 58 und S 60 Angriff auf den brit. Malta-Konvoi VIGOROUS. Am 13./14.8.42 zusammen mit S 30 und S 36 sowie it. Schnellbooten Angriff auf den den brit. Malta-Konvoi PEDESTAL. 

       

     

     

     

     

     

    Schulboot Reiher        Kaiserliche Marine
           Kriegsmarine
    Stapellauf 27.08.1915, in Dienst 01.09.1915 137 Tonnen Geschwindigkeit 19 Knoten Bewaffnung 4x3,7cm. Als SM T-Boot A20 für die Flandernflottille.

    Das Boot wurde am 15.11.1918 bei der Aufgabe Belgiens in Hellvoetsluis interniert, anschließend am 25.06.1919 von der belgischen Marine als A 9 PC übernommen, 1926 in A 9 und 1927 in A 20 umbenannt, 1931 der Staatsmarineschule Ostende als Westdiep übergeben. 1940 deutsche Beute, bis 03.1943 Umbau zum Artillerieschulboot Reiher und ab 10.1943 Entfernungsmeß-Schulboot Warendorp.
    1945 USA-Beute und 1948 in Wilhelmshaven abgebrochen
       
       

     

    Die Tradition des Namens Reiher wurde durch die Schnellboote P6089 Reiher Klasse 140 und P6159 S59 Reiher Klasse 148 fortgeführt.


        Bundesmarine
       

    Quellen: Bundesarchiv, Bild P6089: Ernst-August Schade, Hendrik Killi: Die Schnellboote der Bundesmarine. Verlag Mittler & Sohn, Hamburg, Berlin,Bonn,5.SG-Geschwaderinformationen;